Nachdem Eike mit den üblichen "Spielzeugmaschinen" angefangen hatte wurde schnell klar, dass etwas größeres her mußte. Die Auswahlkriterien waren schnell festgelegt: groß, schwer, viel Antriebsleistung, günstig. Aus günstig resultierte dann das Alter der Maschinen, denn Industriemaschinen jungen Alters stehen fast immer im Gegensatz mit günstig. Ein Teil davon ist hier zu sehen.

Am Anfang mußte die kleine 500W Bohrmaschine einer Webo V5 unbekannten Alters weichen. Inzwischen ist noch ein HBM Kreuztisch und eine Sino Digitalanzeige in X- und Y-Richtung dazugekommen. Schraubstöcke haben inzwischen auch in verschiedenen Größen zu uns gefunden, ebenso wie ein Rundtisch chinesischer Produktion.


    



Die Anforderungen an die kleine Interkrenn Drehbank wurden auch sehr schnell größer als deren Möglichkeiten. Somit fiel bald die Entscheidung auf eine Meuser M0 aus dem Jahr 1953. Trotz dem vorhandenen Verschleiß des Bettes läßt sich damit noch erstaunlich präzise arbeiten, wenn man etwas Zeit mitbringt. Die Sino Digitalanzeige in 3 Achsen ist dabei natürlich sehr hilfreich.


 


Die Drehbank wurde fast komplett zerlegt und im Keller wieder aufgebaut. Dabei wurde auch gleich der defekte Antriebsmotor ausgetauscht und der Rest gründlich gereinigt (wovon man inzwischen leider nix mehr sieht). Für die Drehbank mußte zwar eine Wand durch einen IPB140 Träger ersetzt werden, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Inzwischen konnte das Zubehör auch um eine Röhm Planscheibe mit 315mm Durchmesser erweitert werden.






Der originale 4-fach Halter wurde gegen einen Multifix der Größe B ersetzt, den wir nicht mehr missen möchten. Inzwischen sind die Kassetten auch mehr geworden (da kann man nie genug von haben) und eine Ablage auf dem Drehbankbett hat sich als äußerst praktisch erwiesen.

   


Für Druckluft bis 16 bar sorgt dieser amerikanische Kompressor unbekannten Alters auf deutschem Kessel ... war bei eBay günstiger als ein neuer Winzling aus dem Baumarkt und hört sich deutlich angenehmer an.