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Ja da sind wir nun; Eike & Janina.
Zu Hause sind wir in einem kleinen Ort bei Osnabrück. Wir sind Baujahr 1982 & 1987, unsere Corvetten 1991 und 1985.

In den letzten Jahren wurde die 91er Corvette etwas modifiziert, was deutlich bessere Fahr- und Bremseigenschaften zur Folge hatte. Die 85er wird momentan restauriert, wofür die annähernd komplett zerlegt wurde.

Den Anfang machte eine keramische Beschichtung der Auspuffkrümmer, die bei Swain Tech Coating durchgeführt wurde. Zu der Zeit war uns in Deutschland noch keine Adresse bekannt, die ähnlich gute Beschichtungen anbietet. Wer seine Krümmer beschichten lassen möchte, dem kann sehr zu einer möglichst dicken Schicht Aluminioumoxid oder noch besser Zirkonoxid geraten werden. Es gibt zwar auch deutlich günstigere graue oder glänzende Beschichtungen, jedoch sind diese in der Regel viel dünner und längst nicht so effektiv. An den Krümmern dürfen nun z.B. Zündkabel anliegen, ohne Schaden zu nehmen.

Ebenfalls sehr empfehlenswert ist ein zusätzlicher Getriebeölkühler, denn das (inzwischen verstärkte) TH700 Getriebe mag hohe Temperaturen überhaupt nicht. Hier kann der kombinierte Motor- und Getriebeölkühler von Summit Racing empfohlen werden.


Fahrwerkseinstellungen 1963 bis 2002
Fahrwerksdaten C4 1984 - 1996
Liste der Serienfelgen der C4
Liste der C4 Speedometer Gears
L-98 Engine Start Sequence
Informationen über frühe C4 Baujahre
ECM-PCM Tuning FAQ für die C4
C4 Tech Tips von www.corvetteforum.com
DIY Bremsenbelüftung für die C4
Umbau Dana 36 auf Dana 44
Beheizte Lambdasonde für die C4
Swain Tech Coating - keramische Beschichtungen
Tirespecs @ Tirerack.com - ein Beispiel für Goodyear
Tire Size Calculator
Wheel Offset Calculator
Engine Compression Ratio Calculator
Unit Conversion Calculator
Internationale Gewindenormen
Brian Beckman's Physics of Racing


Eine Anzeige für die Getriebeöltemperatur mach natürlich auch Sinn. Eine günstige Anzeige fanden wir bei eBay und bauten sie an der A-Säule ein. Der Temperaturfühler sitzt auf der Beifahrerseite direkt im Getriebe. Hierzu läßt sich gut der für Druckmessungen vorgesehene Anschluss verwenden, der serienmäßig vorhanden ist.




Weiter ging es mit dem Überholen der Stoßdämpfer und neuen Fahrwerksbuchsen. Die originalen Bilstein Stoßdämpfer sind in Deutschland leider alles, nur nicht günstig zu haben. Wenn der äußerliche Zustand gut ist, gibt es jedoch eine günstige Alternative - einen Anruf bei der Motorsportabteilung von Bilstein. An dieser Stelle möchten wir uns für sehr guten Service und Beratung bedanken. Die Stoßdämpfer wurden für weniger als 1/3 des Neupreises auf die gewünschten Werte eingestellt. Für die C4 kann 5% über den Z51 Spezifikationen empfohlen werden - gegenüber den weichen FE1 Dämpern verschwindet das Versetzen bei Querrillen!

Die originalen Fahrwerksbuchsen sind aus Gummi und recht weich. Nach dem Einbau von Polyurethanbuchsen (Hersteller Energy Suspension)
wurde ein deutlich präziseres handling erreicht. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich die Traggelenke an der Vorderachse erneuert und dickere Stabilisatoren (VA 32mm, HA 26mm) eingebaut. Alle Arbeiten können in der heimischen Garage erledigt werden. Eine Grube oder Hebebühne wäre allerdings eine schöne Erleichertung.

Das Dana 36 Differential (Standard bei Automatikgetriebe) mit einer Übersetzung von 2,59 wurde gegen ein Dana 44 (Standard bei manuellem Getriebe) mit einer Übersetzung von 3,07 getauscht. Neben besserer Beschleunigung durch die kürzere Übersetzung ist die deutlich höhere Haltbarkeit des Dana 44 der entscheidende Vorteil. Ein kleiner Nachteil ist der leicht erhöhte Benzinverbrauch durch die übersetzungsbedingt erhöhte Motordrehzahl bei gleicher Geschwindigkeit. Ob man eine Dana 36 oder 44 vor sich hat, kann ganz einfach ermittelt werden ... die Dana 44 hat oben nur zwei Schrauben und die 36 drei:




Nachdem nun das Fahrwerk komplett überarbeitet war, wollte natürlich auch besser gebremst werden können. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten unserer Meinun nach die C5 Bremsättel, die mit den entsprechenden Adaptern (bei Bedarf helfe ich gerne) problemlos an der C4 angebaut werden können. Bei den Scheiben haben wir uns für Brembo Reibringe mit CNC-gefertigten und eloxierten Töpfen aus 7075 Aluminium entschieden - natürlich alles mit dem Segen vom TÜV! Bei den Bremsbelägen können die Hawk HPS (nicht HPS Plus!) empfohlen werden. Die Bremsschläuche der C4 können weiter verwendet werden, jedoch haben wir uns hier für stahlflexummantelte Teflonleitungen entschieden. Diese gibt es bei Fischer-Hydraulik inkl. Teilegutachten. Die Bremssättel wurden mit schwarzem 2-Komponentenlack von Foliatec angemalt. Die C5 Bremse paßt mit Distanzscheiben auch unter die 17" C4 Felgen, jedoch haben wir günstig einen Satz originale C5 Z06 Felgen aus dem Jahr 2001 bekommen. Der Vorteil dieser Felgen ist neben besserer Belüftung die deutlich höhere Festigkeit durch geschmiedetes Material. 2001 war das einzige Jahr, in dem diese Felgen geschmiedet wurden. Alle anderen C5 Z06 Felgen wurden gegossen.


So sehen die Bremsadapter aus, um die C5-Bremse auf der C4 (links 1985-87, rechts 1988-96) montieren zu können:

 


C5 Bremse mit C5 Z06 Felgen auf der 91er C4:

 

Zu neuen Felgen gehören natürlich auch neue Reifen. Da Eikes bisheriger Favorit Dunlop SP 9000 nicht mehr in passender Größe hergestellt wurde, wurde nach langer Recherche auf Goodyear F1 GS-D3 umgestiegen. Dieser stellte sich als hervorragender Reifen mit sehr guter Traktion auch bei Nässe (was im osnabrücker Raum nicht ganz unwichtig ist) heraus. Inzwischen ist dieser Reifen leider auch nicht mehr verfügbar, so dass wir uns nach einer guten Alternative umsehen müssen ...

Wer bei der Traktion noch eine kleine "Sicherheit" einbauen möchte, kann zur Traktionskonktrolle von Racelogic greifen. Über einen Laptop kann diese TC jederzeit frei programmiert werden. Eine Variante mit LCD Display ist ebenfalls erhältlich.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von der 91er, die aus Grand Junction, Colorado importiert wurde. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich herzlich für die Abwicklung der nötigen Umbauten und TÜV-Abnahme bei Wolfgang Stärk von Dream Car Corner.

Ja, eine Corvette ist durchaus wüstentauglich ... einfach auf die Bilder klicken - die werden dann groß.

MEP

Wüstencorvette von vorne ...

... und von hinten

Noch mehr offroad

in den Rocky Mountains ...

... und deren letzte Ausläufer


fünf Kurven auf 800 km verteilt