| Diese Grafik zeigt auf der Y-Achse die Ausrichtung des interplanetaren Magnetfeldes und auf der X-Achse die aktuelle Sonnenwindgeschwindigkeit. Je weiter das schwarze Kästchen nach rechts unten wandert, desto höher ist die Störung im Erdmagnetfeld und desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von Polarlichtern. | Die beiden untenstehenden Graphen (KP-Index) zeigen den Grad der Turbulenzen im Erdmagnetfeld in ganzen Zahlen. Ein Wert ab 5 bedeutet, dass aktuell ein geomagnetischer Sturm vorherrscht. In Norddeutschland ist die Wahrscheinlichkeit von Polarlichtern ab einem Wert von 4 gegeben, und in Süddeutschland ab einem Wert von 7. Steigt der KP-Index auf 9, so sind Polarlichter zu fast 100% möglich. | ||
Der voraussichtliche 3-Stunden Kp-index Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/rt_plots/kp_3d.html |
Der 3-Stunden Boulder K-index Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/rt_plots/kp_3d.html |
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| Nachdem am Abend des 24.10.2011
eine Polarlichtwarnung über die Polarlicht-Warnliste herausgegeben wurde, haben wir
unsere Pentax K-7 mit 17-70 F/2,8 Sigma Objektiv auf einem Stativ mit
Blickrichtung Norden ins Fenster gestellt und auf Intervallfunktion
gestellt. So wurde alle 5 Minuten bei 17mm Brennweite, ISO 1600 und
Blende 3,5 bei 30 Sekunden Belichtung ein Bild aufgenommen. Am
folgenden Morgen haben wir dann voller Freude festgestellt, dass ein
kräftiges Polarlicht abgebildet wurde. Aus den vielen Bildern
wurden die drei Höhepunkte ausgewählt: |
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| 0:25 Uhr | 1:19 Uhr | 3:24 Uhr |