1996
habe ich mein erstes Teleskop gekauft - ein Vixen R200SS
Newton (200mm Spiegeldurchmesser, Brennweite 800mm) auf einer GP
Montierung. Seit dem ist meine Ausrüstung um
einige Geräte und viel Zubehör gewachsen. Schnell kam der Wunsch nach einer
stabileren Montierung auf und Mitte
1996 mir lief dieser schöne Eigenbau über den Weg:
Die Montierung hat ca. 50mm
Achsen und leider nur ein Schneckengetriebe in RA. Die DEC Achse wird
über einen Tangentialarm verstellt. Ich habe die
Gewinde-Gegengewichtstange gegen eine 40mm V2A Welle getauscht und
hatte eigentlich den Plan, auch in DEC ein Schneckengetriebe zu
verbauen. Dazu eine einstellbare Polhöhe und die Montierung
hätte meine inzwischen gestiegenen Anforderungen an
astrofotografische Tauglichkeit und Goto-Funktion locker erfüllen
können. Inzwischen habe ich mich jedoch dafür entschieden
eine neue Montierung mit 60mm oder 70mm Achsen (Hohlwellen) und
konstruktionsbedingt deutlich höherer Gesamtsteifigkeit zu bauen.
Den aktuellen Stand, sowie das Konstruktionskonzept und einen
Baubericht könnt Ihr auf meiner "Eigenbauten" Seite ansehen.
Damit sind
wir auch gleich schon
bei meinem zweiten Teleskop gelandet - einem Refraktor von Bresser mit
150mm Durchmesser und 1200mm Brennweite. Auf dem oben stehenden Bild
ist er zur Sonnenbeobachtung auf der 1996 gekauften Eigenbaumontierung
befestigt. Ich benutze den Refraktor auch sehr gerne für Deep-Sky
Beobachtungen, obwohl das R200SS deutlich lichtstärker ist. Aber
der Kontrast des Refraktors in Kombination mit guten 2" Okularen ist
einfach genial. Okulare aus alten
Militärbeständen bringen eine sehr
gute Bildqualität - und das mit etwas Glück für kleines
Geld. Ich besitze neben drei LVW Okularen auch zwei solcher Okulare.
Eins der Beiden ist oben auf dem rechten Bild zu sehen. Für die
Beobachtung von hellen Objekten wie Mond und Planeten eignet sich
dieses Teleskop nur bedingt, da die 2-linsige Optik einen recht hohen
Farbfehler hat.
Zwischen
1996 und 2000 sind mir
noch ein Vixen Multi 80S (80/400mm Refraktor), ein Intes MK65
(150/1500mm Maksutov) und eine "Russentonne" (100/1000mm Maksutov mit
M42x1 Anschluß) über den Weg gelaufen. Das Multi 80S benutze
ich gerne als Leitrohr oder als etwas größeren Sucher, die
Russentonne kommt hauptsächlich bei terrestrischer Fotografie zum
Einsatz. Das MK65 bringt ebenso wie die Russentonne einen schönen
Kontrast ohne Farbfehler, was es optimal für Mond- und
Planetenbeobachtungen macht.
Im Dezember 2010 ist mir dann noch ein Skywatcher 150/750mm Refraktor
mit 3" Steeltrack Okularauszug über den Weg gelaufen. Hat zwar
mächtig Farbfehler, macht aber ein superscharfes Bild mit genialem
Kontrast - typisch Refraktor halt. Auch dieses Gerät macht richtig
Spaß :-)
Ein Zeiss 50/540mm Objektiv wartet momentan noch darauf, ein Teleskop
zu werden.
Neben
analogen Kameras vom Typ Asahi
Pentax Spotmatic 1000 (Kleinbildformat) und Pentacon
Six (6x6 Mittelformat) hatte ich noch eine digitale Spiegelreflexkamera
vom Typ Pentax ist DS, die ich im Jahr 2010 gegen eine Pentax K7
eingetauscht habe.